30. Dezember 2011

Le deuxième commencement

»Par où je commence ? Bon… je m’appelle Laurent, j’ai 38 ans et je vis à Paris…« — Der erste Satz unseres Films, aufgenommen in der Rue de Cléry, in einer der stilvollsten, schönsten Wohnungen, die ich in meinem ganzen Leben gesehen habe. Am Vorabend waren Laurent und ich seinen Monolog noch durchgegangen, Zeile für Zeile, Gedanke für Gedanke, Emotion für Emotion. Wir waren gut vorbereitet. Der Dreh war konstruktiv, kreativ und harmonisch. Jennifers Bilder sind schlicht und einfach und wunderschön und klar, Laurent ein Gottesgeschenk für jeden Regisseur und Paris einfach die beste Kulisse, die man sich vorstellen kann: Marktimpressionen in Montparnasse bei Regen, ratternde U-Bahnen, heiße Schokolade in einem Straßencafé in Montmartre, Blick über die Stadt, der Eiffelturm wie ein großes, dunkles Gespenst im Nebel, Schwäne auf der Seine…
In den freien Stunden: Treffen mit Léonard, Martin, Laurent Kupferman und Eric, köstliche Abendessen im Les Marronniers und im Bistro Victoires, Blumen auf den Gräbern von Jean Seberg und Serge Gainsbourg, kleine Einkäufe für die Familie. Verliebt in »Bichon« von Julien Doré, Marguerite Duras’ »Écrire« und die DVD von »Les petits mouchoirs« (Regie: Guillaume Canet). Und immer und immer wieder neu in die atemlose Schönheit dieser Stadt! Der Schmerz, wieder abreisen zu müssen, war wie ein Axthieb. Die Tage verflogen viel zu rasch. 2012 werde ich öfter in Paris sein. Neue Kontakte und Projekte machen’s möglich. Prima Entdeckung: In allen großen DVD-Läden — wie fnac oder dem Virgin Megastore — liegen gleich zwei meiner Filme im Regal, Nos jours légers und Les insatiables. Ein erhebendes Gefühl, das nichts mit albernem Stolz zu tun hat, sondern einfach nur beflügelt und Mut macht.

Der Eiffelturm wie ein Gespenst im Nebel

Unser Team hat nach Paris noch Zuwachs bekommen, wir werden immer internationaler. Dennoch wird der Berlin-Dreh familiär, fast intim werden. Zwischen den Feiertagen überarbeitete ich noch einmal das Skript, änderte den Schluss und entwarf erste Drehpläne für die Aufnahmen im Februar. Es wird keinen Zeitdruck, keinen hemmenden Stress geben. Ich gehe mit Zuversicht darauf zu. Und gleich im Anschluss daran warten neue Abenteuer, die Weichen sind gestellt, es gab so wundersame, aufregende, inspirierende Begegnungen zum Jahresende — ich kann’s immer noch nicht fassen.

An dieser Stelle möchte ich mich bei Frank Noack, Klaus-Peter Gollatz, Stefan Rosenthal, Clarissa Drubka, Claudia Eichhöfer-Bormann und Heike Eichhöfer, Gianni Meurer, Alexander Martens, Eugen Zymner, Jürgen Lücker, Hardy Röck, Julian Käser, Estelle Izralewicz-Sevy, Nico Neubauer, Gerhard-Manfred Arndt, Martin Schmidtner, Joachim Post, Klaus Oehlert-Schellberg, Peter Becker und Edgar Schuster sowie unseren Sponsoren Town & Country (Tausend Dank an Franz Werner!), Bleublancrose e. V. (Merci, Pascal Thibaut!) und der barbier BAR (Dankeschön an Frank Jaspermöller!) für die großzügigen Spenden bedanken. Ihr habt unser Vorhaben so freigiebig unterstützt, dass ich immer noch Gänsehaut vor Rührung bekomme, wenn ich daran denke. Schier unglaublich, wie viel Zuspruch und Zuneigung uns seit Beginn der Produktion zuteil wurde! Ohne Euch wären wir nie und nimmer so weit gekommen, dafür an dieser Stelle noch einmal meinen tief empfundenen Dank! Ein besonders dickes Dankeschön geht an Guido Brancher und Raul Blasgascon, die uns in ihrer Traumwohnung Aufnahmen machen ließen und uns so gastfreundlich aufgenommen haben, und an meinen lieben Freund Martin Freudenstein, der unseren Aufenthalt in Paris so liebevoll und großzügig betreute.
Für die letzte Etappe des Arbeitsprozesses fehlen uns allerdings noch einige Mittel, daher möchte ich noch einmal an Eure Hilfsbereitschaft appellieren: Wer ein paar Euros erübrigen kann und möchte, wird gebeten, seine Spende bis zum 31. Januar auf das folgende Konto zu überweisen:

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Auch im Namen meiner Mitstreiter bedanke ich mich ganz herzlich. Wir werden Euch nicht enttäuschen.

Town & Country barbier BAR Bleublancrose

Mir ist eigentlich kaum danach, eine Bilanz zu ziehen. Rückblicke bringen einen nicht zwangsläufig weiter. Würde ich 2011 bilanzieren, es wäre unterm Strich wohl kein gutes Jahr gewesen. Stinkende Altlasten aus den Vorjahren und deren Ausläufer begruben die erste Jahreshälfte unter so viel Schlamm, dass ich kaum atmen konnte. Das Loslassen rettete mich. Dazu gehörte auch der Umzug, der Weggang von Berlin. Nachdem dieser Entschluss gefasst war, kam der Umschwung. Plötzlich erhoben sich die Lebensgeister wieder und ließen die kreativen Quellen nach langer Trockenheit wieder sprudeln. Es kam zu neuen Freundschaften, der Gesundheitszustand besserte sich, eine schon vergessen geglaubte Lebenslust erwachte, und mit ihr die Erkenntnis, wie ungern ich über viele Jahre gelebt hatte. Während ich dies schreibe, wird mir klar, dass dieses Jahr wohl doch ein gutes war: Der Anfang vom Neuanfang. Und nach diesem Satz wird mir klar, welch tiefe Bedeutung der neue Film und sein Titel für mich haben: Le deuxième commencement. Der zweite Anfang. Und das in einer fremden Sprache.

Jennifer und André richten das Bild ein und Martin guckt zu

Der Roman des Jahres war für mich ein Klassiker von Patricia Highsmith: »Tiefe Wasser«. Ich hatte mir das Taschenbuch im Januar gekauft, bevor ich nach Brüssel flog, und in nur zwei Nächten ausgelesen. Später las ich es noch ein weiteres Mal. Ein Hochgenuss! Kein Wunder, dass Highsmith auch nach all den Jahren noch so beliebt ist.
Im Kino haben wohl vor allem Xavier Dolans Filme mein Jahr geprägt, musikalisch waren es Kate Bush und Bosse. Ich war nur sechsmal im Theater, aber jedes Mal in einer gelungenen Inszenierung. Ein Urlaub lag leider weder zeitlich noch finanziell drin, aber dafür war ich beruflich in Belgien und Frankreich unterwegs. Kulinarisch habe ich ein paar interessante Neuentdeckungen gemacht, unter anderem probierte ich neue Säfte aus. Sanddorn hat die Nase ganz weit vorn, und im Februar fing ich an, regelmäßig Tomatensaft mit Salz und etwas Pfeffer zu trinken. Ich erfreute mich an erotisch-sinnlichen Begegnungen, bei denen es nicht zum Sex kam — ich denke da vor allem an den süßen Brasilianer, der mir eine ganze Nacht auf seiner Gitarre vorspielte und dazu für mich sang (dieses weiche Portugiesisch Südamerikas!) — und verbrachte vor, nach und während meiner Arbeit wertvolle Zeit mit Chelito, der sich nach wie vor pudelwohl fühlt und mir viel Freude bereitet.
Vorsätze für das neue Jahr habe ich eigentlich kaum gefasst, wozu auch. Nur eines wäre mir wichtig: Stabilität zu finden. Ein Zuhause. Und endlich das Band zwischen meinen Eltern und mir kappen, auf Abstand gehen, damit unser Verhältnis gesunden kann. Wenn mir dies beides gelingt, ist schon viel erreicht. Ich sehne mich nach Freiheit. Und Geborgenheit. Ich weiß, ich bin eine kalte Glut.

Für 2011 möchte ich mich mit dem Gedicht »Glanzvoller Stern« von John Keats verabschieden:

Glanzvoller Stern! wär ich doch so stet wie du,
Nicht hing ich nachts in einsam stolzer Pracht!
Schaut’ nicht mit ewigem Blick beiseite zu,
Einsiedler der Natur, auf hoher Wacht
Beim Priesterwerk der Reinigung, das die See,
Die wogende, vollbringt am Meeresstrand;
Noch starrt ich auf die Maske, die der Schnee
Sanft fallend frisch um Berg und Moore band.
Nein, doch unwandelbar und unentwegt
Möcht’ ruhn ich an der Liebsten weicher Brust,
Zu fühlen, wie es wogend dort sich regt,
Zu wachen ewig in unruhiger Lust,
Zu lauschen auf des Atems sanftes Wehen —.
So ewig leben — sonst im Tod vergehen!

Einen hals- und beinbruchfreien Rutsch wünscht Euch aus tiefstem Herzen

Euer André

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La mémoire et la mer

La marée, je l’ai dans le cœur
Qui me remonte comme un signe
Je meurs de ma petite sœur, de mon enfant et de mon cygne
Un bateau, ça dépend comment
On l’arrime au port de justesse
Il pleure de mon firmament
Des années lumières et j’en laisse
Je suis le fantôme jersey
Celui qui vient les soirs de frime
Te lancer la brume en baiser
Et te ramasser dans ses rimes
Comme le trémail de juillet
Où luisait le loup solitaire
Celui que je voyais briller
Aux doigts de sable de la terre

Rappelle-toi ce chien de mer
Que nous libérions sur parole
Et qui gueule dans le désert
Des goémons de nécropole
Je suis sûr que la vie est là
Avec ses poumons de flanelle
Quand il pleure de ces temps là
Le froid tout gris qui nous appelle
Je me souviens des soirs là-bas
Et des sprints gagnés sur l’écume
Cette bave des chevaux ras
Au raz des rocs qui se consument
Ö l’ange des plaisirs perdus
Ö rumeurs d’une autre habitude
Mes désirs dès lors ne sont plus
Qu’un chagrin de ma solitude

Et le diable des soirs conquis
Avec ses pâleurs de rescousse
Et le squale des paradis
Dans le milieu mouillé de mousse
Reviens fille verte des fjords
Reviens violon des violonades
Dans le port fanfarent les cors
Pour la retour des camarades
Ö parfum rare des salants
Dans le poivre feu des gerçures
Quand j’allais, géométrisant,
Mon âme au creux de ta blessure
Dans le désordre de ton cul
Poissé dans les draps d’aube fine
Je voyais un vitrail de plus,
Et toi fille verte, mon spleen

Gejagte Rufe aus der See,
in des Ozeans blutigen Augen.
Diese Mondmenschen, die niemals lernten
zu atmen und zu fliegen
mit dem Meer in ihren Lungen,
den aufsteigenden Tiden bis zu den Zungen,
keine Angst vor der Tiefe,
keine Zeit mehr, Schlaf zu finden.

Poseidon zerschnitt die Zungen
mit den Versen eines Meeressongs,
das das Leben oben verdammt:
Eine Reise der Abgestumpften,
diese atmenden Sklaven,
die nicht in den wilden Wellen der See leben können.
Dornen der Liebe in einer Krone,
die noch immer von den Meereswipfeln träumt.

Das Meer, ich trag’s im Herzen,
das mich leitet wie ein Signal.
Ich sterbe an meiner kleinen Schwester, an meiner Kindheit und an meinem Schwan.
Die Lichtjahre regnen von meinem Firmament,
und die Wellen beherbergen meinen Schmerz.

Les coquillages figurant
Sous les sunlights cassés liquides
Jouent de la castagnette tans
Qu’on dirait l’Espagne livide
Dieux de granits, ayez pitié
De leur vocation de pauvre
Quand le couteau vient s’immiscer
Dans leur castagnette figure
Et je voyais ce qu’on pressent
Quand on pressent l’entrevoyure
Entre les persiennes du sang
Et que les globules figurent
Une mathématique bleue,
Sur cette mer jamais étale
D’où me remonte peu à peu
Cette mémoire des étoiles

Cette rumeur qui vient de là
Sous l’arc copain où je m’aveugle
Ces mains qui me font du fla-fla
Ces mains ruminantes qui meuglent
Cette rumeur me suit longtemps
Comme un mendiant sous l’anathème
Comme l’ombre qui perd son temps
À dessiner mon théorème
Et sous mon maquillage roux
S’en vient battre comme une porte
Cette rumeur qui va debout
Dans la rue, aux musiques mortes
C’est fini, la mer, c’est fini
Sur la plage, le sable bêle
Comme des moutons d’infini…
Quand la mer bergère m’appelle

Und das Meer begräbt meinen Ruf.

(Léo Ferré, Adaption & dt. Text: André Schneider)

28. Dezember 2011

Der Mann im Keller

Heute musste ich an die kleine Premiere von Der Mann im Keller denken. Dreieinhalb Jahre ist die jetzt her, etwa 40 Leute waren damals dabei. Der Weg dorthin war steinig. Ein Drahtseilakt in Sachen Geduld.
     Zum Zeitpunkt der Premiere war es bereits fünf Jahre her, dass ich als unterbeschäftigter Schauspieler und Grünschnabel das Theaterstück schrieb, das (bis heute übrigens) nie zur Aufführung kam. Im Herbst 2003 gab es den ersten Anlauf zu einer Verfilmung, das Vorhaben zerschlug sich allerdings. Dann, während der zeitintensiven Vorbereitungen zu »Glastage«, den ich als Autor und Hauptdarsteller mitzuverantworten hatte, lernte ich Anfang 2005 den wunderbaren Nikolaus Firmkranz kennen. Gegen den Willen des Regisseurs verschaffte ich ihm eine Rolle in »Glastage« und war bestürzt, dass wir keine gemeinsamen Szenen hatten. Wie der Zufall so spielt, waren Nikolaus und ich fast Nachbarn — wir waren es noch bis 2010 —, und da wir uns prächtig verstanden, trafen wir uns häufiger. Irgendwann kramte ich den alten Drehbuchentwurf zum Mann im Keller hervor und unterbreitete ihm den Vorschlag, das Ding schleunigst zusammen zu realisieren. Nikolaus freute sich, und ich machte mich daran, das Skript zu überarbeiten. Im Rahmen der Überarbeitung glich ich weite Passagen des Drehbuchs wieder dem Originaltext an und beschränkte die Handlung weitestgehend auf den Kellerraum, um den klaustrophobischen Aspekt des Ganzen nicht aufzubrechen. Um den »Kellermann« dennoch filmisch reizvoll zu machen, arbeitete ich mit Rückblenden und fügte eine Traumsequenz hinzu. Die Dialoge behielt ich zum Großteil bei.

Für die Rolle der Catherine, einer klassischen femme fatale, hatte ich Barbara Kowa im Auge. Als die aufgrund einer Theaterverpflichtung verhindert war, wollte ich den Film schon gar nicht mehr drehen. Bei jedem Satz, jeder Geste hatte ich sie vor mir gesehen und wollte mir partout keine andere vorstellen. Ich war entmutigt, doch der hartnäckige Nikolaus, viel optimistischer als ich, stellte mir eines Tages Dominique Wolf vor. Sie wohnte eine Etage unter ihm und war gerade im Begriff, ihre Schauspielausbildung zu beenden. Eine Schönheit, hieß es. Und tatsächlich sprang mir bei unserer ersten Begegnung Anfang Mai 2005 eine lebhafte junge Frau entgegen, deren Mundwerk nie stillzustehen schien und deren herzhaftes Lachen einen verzaubern konnte. Ein ganz anderer Frauentyp als Barbara, dunkelhaarig und auf irrwitzige Weise »unschuldig«. Sie war ebenso unkompliziert wie liebenswert, und nachdem wir uns kennen gelernt hatten, sagte ich zu ihr: »Ich finde dich so süß, ich würde dir die Haare festhalten, wenn du mal kotzen musst.« Mir war am wichtigsten, dass die Chemie zwischen uns stimmte, und das tat sie. Wenn man schon ohne Bezahlung arbeitet, dann sollte man das nicht mit Menschen tun müssen, mit denen man sich nicht versteht. Euphorisch nahmen wir das Projekt in Angriff, Anfang Juni begann in einem Café in der Schlesischen Straße der Dreh. Smina Bluth war unsere Kamerafrau, Jan Bormann unser Licht- und Tonmann, ich unser Regisseur.

Beim Sichten der ersten Aufnahmen war ich verblüfft und geradezu freudig erregt: Dominique hatte ihre Catherine sofort intuitiv erfasst und war völlig in sie hinein gesprungen. Wenn man den Film sieht, kann man sich keine andere in ihrer Rolle vorstellen. Die feinen Zwischentöne, die doppelbödige Erotik — Dominique gelang es, die vertrackten Elemente auszuspielen und mit einem köstlich sarkastischen Humor zu verbinden. Ihre komische Begabung und ihr Gespür für das richtige Timing sind bemerkenswert.
     Nikolaus’ Spiel entzieht sich jeder Beschreibung. Wie kann man eine perfekte Welle erklären? Er ist einer jener Vollblutschauspieler, wie man sie nur selten trifft, zweifelsohne einer der besten, mit denen ich je die Freude einer Zusammenarbeit erleben durfte.
     Was mich angeht, so war (und bin) ich nicht zufrieden mit meiner Arbeit. Als Daniel hatte ich ein paar schöne Momente, gerade am Anfang des Films, doch als Regisseur war ich zu unsicher und unerfahren, um dem Film die nötige Sorgfalt angedeihen zu lassen. Unglückliches Zeitmanagement hatte dafür gesorgt, dass die Drehs zu »Glastage« und Der Mann im Keller gleichzeitig begannen. Die Überforderung war mir buchstäblich ins Gesicht geschrieben.
     Meine Lieblingsszene in dem Stück und im Film ist das Abendessen zwischen Richard und Catherine im Kellerverlies, die ich Euch gerne zeigen würde:

Als ich das Stück für die Buchveröffentlichung 2009 ausgrub, lag der Gedanke nahe, es noch einmal eingehend zu überarbeiten, größere und kleinere Änderungen vorzunehmen. Ich war schließlich 24, 25 Jahre alt und bestimmt kein guter Dramatiker gewesen. Während des Lesens jedoch registrierte ich mit Erstaunen, wie gut mir der Mann im Keller gelungen war. Die Dialoge haben Biss, und die Figuren sind in ihrer Entwicklung greifbar. Zwar hatte ich dies und jenes zu beanstanden, entschied mich dann jedoch, das ursprüngliche Stück pur und ohne nachträgliche Veränderungen zu veröffentlichen.
     Vielleicht kommt es ja doch eines Tages noch zu einer Aufführung? Der Wunsch danach besteht jedenfalls nach wie vor. Ich habe Michael Demuth, Jo van Nelsen und Jochen Ganser das Stück in diesem Herbst zukommen lassen und wäre zu Tränen gerührt, eines Tages im Zuschauerraum sitzen zu dürfen, während auf der Bühne meine Geschichte vorgetragen wird.
     Wer das Stück gerne lesen möchte: Es ist sowohl als Buch, als auch als Download online erhältlich.
     Viel Spaß beim Lesen!

 André