Rezept #46: Gurken-Joghurt-Suppe

Noch eine kalte Suppe für warme Tage, berechnet für vier Personen. Die Zubereitungszeit beträgt etwa 30 bis allerhöchstens 40 Minuten.

Zutaten:
275 Gramm Kastenweißbrot (vom Vortag)
4 EL Zitronensaft
100 ml kaltes Wasser
3 Schalotten
3 große Salatgurken
8 Stiele Pfefferminze
70 Gramm Serranoschinken (ohne Fettrand!)
300 Gramm Vollmilchjoghurt
100 Gramm crushed ice
1 TL Zucker
Salz
Piment d’Espelette

Zubereitung:
Das Weißbrot bitte entrinden, grob würfeln und in eine flache Schale geben. Zitronensaft und das kalte Wasser mischen, sorgfältig auf dem Brot verteilen und 20 Minuten ziehen lassen.

Die Schalotten fein würfeln und in einem Sieb mit kochend heißem Wasser abbrühen, abschrecken und abtropfen lassen. Gurken schälen und grob schneiden, zwei vorher längs halbieren und entkernen. Die Minzblätter von sechs Stielen zupfen. Den Schinken in feine Streifchen schneiden.

Gurken, Schalotten, Minzblättchen, Weißbrot, Joghurt und crushed ice in einem Mixer fein pürieren, danach kräftig mit Salz, Piment d’Espelette und Zucker würzen. Die Suppe dann auf Teller füllen und mit der restlichen Minze und dem Schinken bestreut servieren.

André Schneider

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Rezept #45: Kaltes Melonen-Gurken-Süppchen

Wer wie ich eine Vorliebe für kalte Suppen hat und wer nicht nur Gazpacho essen mag, dem empfehle ich diese Köstlichkeit. Das Rezept ist für vier Personen berechnet.

Zutaten:
1 Galia-Melone
1 große Salatgurke
150 ml Gemüsebrühe
Dill (frisch)
Salz
schwarzer Pfeffer
1 Prise Cayennepfeffer
1 Limette (unbehandelt)
3 EL Olivenöl
4 TL Kürbiskernöl
4 EL Magermilchjoghurt
4 Scheiben Parmaschinken (hauchdünn)
4 TL Kürbiskerne

Zubereitung:
Die Suppe ist in mehreren Varianten möglich. Wer sie vegetarisch möchte, verzichtet auf den Schinken und garniert das Süppchen stattdessen mit je einem Teelöffel Kürbiskernen pro Schälchen. Wer doch Lust auf etwas Fleisch hat, der bereite den Parmaschinken folgendermaßen vor: Backblech mit Backpapier auslegen, den Parmaschinken darauf legen und mit einem zweiten Stück Backpapier abdecken. Im vorgeheizten Ofen bei 190 Grad etwa 15 Minuten knusprig backen. Danach haben wir sozusagen Parmaschinken-Chips.

Die Galia-Melone halbieren, schälen, entkernen und in grobe Stückchen schneiden. Vier Stücke beiseite legen. Die Gurke schälen und ebenfalls in Stücke schneiden. Dill von den Stielen zupfen und fein schneiden. Die Limettenschale abreiben, die Limette dann halbieren und auspressen.

Melone, Gurke, Dill, Joghurt, Salz, Pfeffer, eine winzige Prise Cayennepfeffer, Brühe, Olivenöl, Kürbiskernöl, 1 Teelöffel Limettenschale und zwei Esslöffel Limettensaft in einem Mixer fein pürieren. Die Suppe dann etwa ein bis zwei Stunden kalt stellen. Die Suppe dann in Schälchen oder Teller gießen, mit je einem Stück Melone und Dillästchen garnieren. Dazu dann entweder die Parmaschinken-Chips oder geröstete Kürbiskerne — fertig! Guten Appetit!

André Schneider

Rezept #44: Crêpes

Dies ist ein Rezept für eine große Runde — perfekt, falls Ihr mal Gäste habt. Es geht schnell und unkompliziert, macht satt und ist einfach köstlich.

Zutaten:
400 Gramm Mehl
750 ml Milch
250 ml Wasser (ggf. mit etwas Kohlensäure)
etwas Salz
4 TL Zucker
10 Eier
4 Eigelb extra
100 Gramm Butter

Das ist ein einfaches Grundrezept, das ganz problemlos in einer herkömmlichen Pfanne gebacken werden kann. Die Flüssigkeit, in diesem Fall Wasser, kann durchaus variiert werden. Nur mit Wasser angerührt, lassen sie sich besonders dünn backen. Mit Bier oder Cidre wird der Teig durch die Wirkung der darin enthaltenen Hefe angenehm luftig. Wer mag, kann auch Mineralwasser verwenden, das leicht mit Kohlensäure versetzt ist.

Zubereitung:
Das Mehl in eine große Schüssel sieben und mit einem Schneebesen die mit Wasser vermischte Milch unterrühren. Salz und Zucker zugeben. Eier und Eigelb dazugeben und alles zu einem glatten Teig rühren und zugedeckt mindestens 1 Stunde ruhen lassen. Nur dann kann das Mehl richtig ausquellen. Da es sich naturgemäß am Boden absetzt, sollte man den Teig vor dem Backen noch einmal kräftig durchrühren.

Zum Backen geklärte Butter in die heiße Pfanne geben. Die Pfanne etwas schräg halten, den Teig mit einer Kelle hineingießen und die Pfanne bewegen, damit er sich gleichmäßig und hauchdünn verteilt. Mit einer Palette wenden oder — wenn man den Trick beherrscht — durch einen eleganten Schwung mit der Pfanne in der Luft wenden.

Die fertig gebackenen Crêpes übereinanderschichten und im mäßig heißen Backrohr zwischen zwei Tellern warm halten, bis die letzte Crêpe aus der Pfanne kommt.

Man kann eine Crêpe rollen (siehe Foto oben), falten oder bequem auf anderen Crêpes schichten. Besonders gut schmecken sie nach bretonischer Art, also mit Zitronensaft und Zucker. Man kann aber auch Apfelmus, Heidelbeeren, Crème de cassis, Cointreau, Eierlikör, Schokolade, praktisch jede Marmeladen-Sorte, Zimt und Zucker, frisches Obst oder Nutella auf die Crêpes tun.

Wer es lieber herzhaft mag, lässt beim Teig den Zucker einfach weg. Dann kann man eine Crêpe auch mit Schinken, Lauchzwiebeln, Käse und Kräutern füllen. Guten Appetit!

André Schneider