Filme / Clips

»Filme können Freunde sein«
Interview von Yasmin Grothe, 14. Juni 2010. (Gekürzte Fassung von 2011.)
Fotos von Giovanna Schulte-Ontrop.

Vor sieben Jahren gründete der Berliner Schauspieler und Schriftsteller André Schneider, 32, seine Produktionsfirma Vivàsvan Pictures. Im Herbst 2010 startet seine erste Komödie Alex und der Löwe in den deutschen Kinos, während er bereits für die Fortsetzung Tobi und der Knuddelmann vor und hinter der Kamera steht. Zwei Wochen vor Drehbeginn nahm sich das Allroundtalent Zeit für meine Fragen.

André, du sagtest mal zu mir: »Ich atme Film.« Was bedeutet das für dich?

»Das Thema Film ist eines, das mich seit Kindertagen kontinuierlich begleitet, ebenso wie das Theater, die Musik und Bücher. Filme können wie gute Freunde sein, die einen durchs Leben begleiten. Beim Film fließt alles zusammen: Fotografie, Architektur, Kostüm, Maske, Schauspiel, Literatur, Sounddesign, Musik und Schnitt ergeben ein großes Ganzes. Das fasziniert mich schon mein Leben lang.«

Hast du einen Lieblingsfilm?

»Seit zwanzig Jahren schaue ich nach Möglichkeit täglich einen neuen Film. Es fiele mir schwer, mich da für einen einzigen Lieblingsfilm zu entscheiden. Julio Medems ›Caótica Ana‹ [Link] liebe ich abgöttisch. ›Apartment Zero‹ von Martin Donovan [Link] oder auch Hitchcocks ›The Birds‹ [Link] beeindrucken mich immer wieder neu. Sowieso bin ich sehr dem europäischen Kino verbunden: Bergman, Polanski, Kieslowski, Sautet, Louis Malle und so weiter.«

Was hältst du vom Deutschen Kino?

»Deutsche Filme haben es in Deutschland leider sehr schwer. Ich glaube, das ist in erster Linie ein Image- und Marketingproblem. Im Ausland, vor allem in Frankreich, genießen deutsche Filme hohes Ansehen. Unser Kino war und ist sehr, sehr gut! Denk nur an Fatih Akin, Tom Tykwer, Christian Petzold, Doris Dörrie, Dani Levy oder Wim Wenders.«

Das sind ja schon Klassiker. Wie steht es mit dem Nachwuchs? Wen oder was siehst du gerne?

»›Schläfer‹ von Benjamin Heisenberg [Link] fand ich spannend, und auch ›Teenage Angst‹ von Thomas Stuber [Link]. Das sind zwei mutige Filme, gut gespielt, atmosphärisch dicht — wunderbar. Ich schätze die Filme von Gregor Buchkremer und Stefan Westerwelle sehr, und auch Ingo J. Biermanns ›Faust‹-Verfilmung [Linkhat mir in seiner Kompromisslosigkeit gefallen. In den letzten Jahren haben Filmemacher wie Buket Alakus, Mike Marzuk, Ingo Rasper, Martin Gypkens, Christian Frosch und Angelina Maccarone ganz außerordentliche Werke in die Kinos gebracht, sie hatten nur leider nicht den Erfolg, den sie verdient hätten. Was in Deutschland seit den sechziger Jahren fehlt, sind Stars. Til Schweiger und Moritz Bleibtreu sind hierzulande die einzigen Namen, die wirklich die Kassen füllen.«

André Schneider

Dein erster selbst produzierter Film war Deed Poll, ein Thriller, in dem es heiß zur Sache geht: Inzest, Drogenmissbrauch, Prostitution, Gruppensex, Mord und die Häutung eines Menschen. Was gab den Anstoß für das Drehbuch?

»Ein Zeitungsartikel über einen Jungen in Nordengland, der sich selbst häutete. Er hatte sich im Ecstasy-Rausch mit einem Skalpell die Haut vom Gesicht gezogen, sich fotografiert und das Bild per E-Mail an seine Eltern geschickt. Dieser Junge war von frühester Kindheit an von praktisch allen männlichen Verwandten sexuell missbraucht worden. Diese Geschichte erschütterte und beschäftigte mich noch jahrelang. Der Gedanke, dass der Schmerz so groß ist, dass man es in der eigenen Haut nicht mehr aushält und sie abstreifen möchte — das konnte ich gut verstehen. Das Drehbuch schrieb ich ganz schnell und wie in Trance, nach zwei Tagen war es fertig. Bis es verfilmt wurde, verstrichen allerdings drei Jahre.«

Wie kam es zur Verfilmung?

»Im Dezember 2003 hatte ich mit Ingo J. Biermann einen Kurzfilm gedreht, der ganz gut geworden war, und das ermutigte mich, Ingo einen kleinen Stapel Drehbücher in die Hand zu drücken. Eines davon war Deed Poll, und als wir aus dem Weihnachtsurlaub zurück waren, meinte er: ›Das will ich machen.‹ Barbara Kowa war von Anfang an mit im Boot, aber es war schwierig, die Sean-Rolle zu besetzen. Rainer stieß erst am zweiten Drehtag zu uns.«

Wie lange habt ihr an Deed Poll gearbeitet?

»Das war ziemlich genau ein Jahr. Von Januar bis Mai wurde der Dreh vorbereitet, von Mai bis Juli gedreht, danach gingen Ingo und Christine Denck in den Schnitt. Der Film hatte dann in der ersten Dezemberwoche seine Uraufführung.«

Ich kann mich an kontroverse Reaktionen erinnern, und auch daran, dass der Film es bei Filmfestivals eher schwer hatte.

»Deed Poll war mit 42 Minuten zu lang für einen Kurzfilm und zu kurz für einen Langfilm. Diese Zwischenlänge war in meinen Augen das Hauptproblem, halblange Spielfilme haben es immer schwer. Den schwulen Filmfestivals war der Film ›nicht schwul genug‹, andere meckerten, weil man für einige Sekunden eine Erektion sieht. Alles sehr lachhaft, der Film ist sehr gut, mein bester bis heute.«

André Schneider

Der Mann im Keller, gedreht im Juni 2005, war dein erster Film als Regisseur: Ein schwarzhumoriges Kammerspiel um einen Chauvi, der von einem offensichtlich perversen Pärchen in einem Keller in Ketten gelegt und umerzogen wird. Ein guter Stoff mit tollen Dialogen.

»Ja, der Ansatz war gut. Das Stück hatte ich mit 24 oder 25 geschrieben, das war noch ziemlich unausgereift. Aber ich wollte unbedingt mit Nikolaus Firmkranz drehen, den ich bei ›Glastage‹ kennen gelernt hatte. Ein genial begabter Schauspieler mit einer Ausbruchskraft sondergleichen! Vor ihm lag ein längeres Theaterengagement in Österreich. Wir hatten drei Wochen Zeit, diesen Film zu machen, und sperrten uns mit Dominique Wolf, einer Kamerafrau und einem Assistenten im Keller eines Restaurants ein. Ein schön konzentriertes Arbeiten, aber es fehlte an Zeit, Geld und — was meine Fähigkeiten als Regisseur anging — Erfahrung.«

Trotzdem scheinst du den Film zu mögen.

»Ja. Schauspielerisch ist Der Mann im Keller eine tour de force. Es gibt Momente zwischen Nikolaus und Dominique, die so fesselnd und erregend sind, dass sie die technischen und inszenatorischen Mängel wirklich vergessen lassen. Überhaupt war es ein Glück, dass Dominique, Nikolaus und ich uns trafen, das war vor und hinter der Kamera eine gute Kombination. Ich denke gern daran zurück.«

Darf ich fragen, wie viel der Film kostete?

»Insgesamt weniger als 1.200 Euro. Schon die Erfahrung, dass es möglich ist, einen Film für so wenig Geld zu machen, war das ganze Unterfangen wert.«

Wieder ein Film mit Zwischenlänge. Wie war die Auswertung?

»Schlecht. Wir hatten eine kleine Premiere in Berlin, dann erschien der Film in den USA auf DVD. Während des Drehs dachten wir, wir würden die 70-Minuten-Hürde knacken. Dass es dann nur 52 Minuten wurden, hat mich geärgert. In zwei, drei Jahren wird so etwas kein Problem mehr sein, die Festivals öffnen sich langsam für halblange Spielfilme.«

Was hat dich an Damian, deiner Figur in »Glastage« [Link], interessiert?

»Dieses Geheimnis, das er immer mit sich herumgetragen hat und zu dem niemand wirklich Zugang hatte. Es ist eine Kunst, sich das zu bewahren, und manchmal kann man das sich vielleicht nur bewahren, indem man sagt: ›Hier ist Tür zu. Das ist, was ich dir gebe, und da ist alles drin, du musst es nur entblättern und entziffern können.‹ Dieser Code hat mich an ihm interessiert, und ich hoffe, dass ich auch so einen Code habe, weil ich keine Lust habe, vulgär zu sein.«

Ein aseptischer, kalter Film, der beim Zuschauer ein schales Gefühl hinterlässt.

»Auf dem Papier las sich das alles mehr als gut. Alle, die das Buch gelesen hatten, fanden das. Wir waren fest davon überzeugt, einen phantastischen Film zu drehen. Während des Drehs merkten wir, dass das Ganze irgendwie nicht richtig aufging, doch niemand war in der Lage, den oder die Fehler genau zu benennen. Schauspielerisch war das Unterfangen eine mittlere Katastrophe. Ich war sehr unsicher. Es gab da Gegenströmungen, derer ich nicht Herr wurde, und ich fühlte mich von der Regie im Stich gelassen. Es war eine große, schwere Hauptrolle, und ich war sehr unerfahren und voller Angst. Eigentlich war ich fehlbesetzt, und mein Spiel war grauenvoll.«

Mit dem Film endete deine zweijährige Zusammenarbeit mit Ingo J. Biermann, die immerhin fünf gemeinsame Arbeiten hervorgebracht hatte.

»›Glastage‹ war für alle Beteiligten eine ungute Erfahrung gewesen, glaube ich. Mir tat das, was da passierte, auf der persönlichen Ebene sehr weh, und künstlerisch warf es mich um Jahre zurück. Gut nur, dass den Film praktisch niemand gesehen hat. Bei der Premiere seinerzeit waren die Leute reihenweise aufgestanden und gegangen. Das muss man erstmal verkraften.«

André Schneider

Half Past Ten basiert auf einem Roman von Marguerite Duras und ist die sich in Agonie ergehende Geschichte einer ménage à trois: Ein seine Probleme ausblendendes Ehepaar — er säuft, sie verdrängt — und der von beiden begehrte Hausfreund. Als die Versuche des Ehepaares scheitern, einer flüchtigen Mörderin, die aus Eifersucht getötet hat, zu helfen, implodiert die private Dreieckssituation. Am Ende verschwinden alle drei im scheinbar ausgestorbenen Berlin.

»Der Stoff reizte mich, weil er mir die Gelegenheit bot, einen selbstgewissen Mann zu spielen, der seine Körperlichkeit und Attraktivität einsetzt, um an sein Ziel zu kommen, und bereit ist, dafür legale und moralische Grenzen zu überschreiten. Angel ist ein Mann von seraphischer Schönheit, das hat mir damals sehr gefallen. Es war auch toll, mit Kerstin Linnartz und Sascia Haj zu arbeiten, aber letztendlich ist Half Past Ten kein geglücktes Experiment.«

Fünf Jahre Produktionszeit für einen knapp einstündigen Film…

»Ja, das war idiotisch. Half Past Ten war ein Herzensprojekt, an dem Drehbuch lag mir ganz besonders viel. Ich sah den Stoff als eine Art ›Biographie der Liebe‹, von ihrer Geburt bis zu ihrem Tod, metaphorisch gesprochen. Der Dreh war chaotischer als alles, was ich bis dato erlebt hatte, aber trotzdem hatten wir das Gefühl, der Film würde richtig gut gelingen. Nach dem Dreh lag das Material erstmal über ein halbes Jahr herum, ohne dass sich der Regisseur um den Schnitt kümmerte. Als wir schließlich in den Schnitt gingen und sahen, was die Inkompetenz von Kamera und Regie angerichtet hatten, waren bereits 8.500 Euro und drei Jahre Arbeit investiert worden. Ich stand vor der Wahl, das Projekt abzubrechen oder Schadensbegrenzung zu machen und entschied mich für Letzteres. Christopher Reich arbeitete wirklich hart daran, aus dem vorhandenen Material einen vorzeigbaren Film zu schneiden. Ich kann auch nach so langer Zeit nicht beurteilen, ob es ihm gelungen ist, ich hab mir den fertigen Film nicht mehr angesehen. 2007, 2008 steckte ich wirklich in einer Krise. Ich hatte so viele schlechte Filme gemacht, dass ich drauf und dran war, den Krempel ganz hinzuschmeißen.«

Half Past Ten ist nach seiner Veröffentlichung in den USA recht freundlich besprochen worden.

»Das mag sein, aber wenn man selbst in ein Projekt involviert war und unglücklich mit dem Resultat ist, hilft kein noch so lieb gemeinter Zuspruch von außen.«

André Schneider

Seit Mai 2009 bist du jetzt in Berlin.

»Ja. Nach fast zehn Jahren des Pendelns endlich angekommen und sehr zufrieden.«

André Schneider

Blues basiert auf Cocteaus klassischem Ein-Personen-Stück »Die geliebte Stimme«: Eine Frau wartet auf den letzten Anruf des Mannes, der sie wegen einer anderen verlassen hat. Ein abendfüllender Monolog. Die Rolle der Frau hast du mit Barbara Kowa besetzt und das Telefonat nach draußen in einen Wald verlegt. Nach Der Mann im Keller deine zweite Regiearbeit. Wann werden wir den fertigen Film zu sehen kriegen?

»Wir sind gerade mit der Postproduktion fertig geworden. Es wurde auch Zeit, der Dreh liegt mittlerweile gut vier Jahre zurück. Ein glückliches Projekt und ein schöner Film. Wir drehten seinerzeit auf der Pfaueninsel und in einem Waldstück bei Reinickendorf, zwei geradezu märchenhafte Motive, die eine starke Magie verströmten. Barbaras Spiel hat mich oft so berührt, dass ich hinter der Kamera in Tränen ausbrach. Als Regisseur brauchte ich gar nicht viel tun, ich ließ sie einfach gewähren und fing ihr Wesen ein, wie es von Cocteaus Worten ergriffen und davongetragen wurde. Es ist natürlich ein phänomenaler Text, ein Geschenk für jede Schauspielerin. Das Problem ist, dass wir Blues vermutlich nicht allzu bald öffentlich werden aufführen können, weil wir vom Verlag die Rechte an dem Stück nicht bekommen konnten.«

Zwischen den Drehs zu Blues und Alex und der Löwe lagen drei Jahre. Du sprachst vorhin selbst von einer Krise, aber wieso gleich eine so lange Pause?

»Im Grunde genommen war es gar keine Pause, ich war ja weiterhin als Schauspieler ganz gut beschäftigt, spielte Theater, drehte ein wenig und veröffentlichte immerhin vier Bücher. Drei Filme befanden sich in Post-Produktion: Blues ging im September 2006 in den Schnitt, Der Mann im Keller und Half Past Ten waren 2008 fertig. Danach musste ich mich erst einmal neu orientieren. Ich wollte nicht mehr drehen, um zu drehen, sondern mich ausschließlich Herzensprojekten widmen. Einen Film zu drehen, das ist mühsam und richtig harte Knochenarbeit, es kostet viel Schweiß, Blut und Tränen und Geld und Zeit, da wollte ich das nächste Projekt mit besonderer Sorgfalt auswählen.«

Und drehtest mit Alex und der Löwe deine erste Komödie, deinen ersten Liebesfilm und auch deinen ersten Schwulenfilm.

»Tja, ich weiß auch nicht genau, wie’s dazu kam, aber das Projekt stand, aller Widrigkeiten zum Trotz, von Anfang an unter einem guten Stern. Ich bin froh, eben diesen Film zu diesem Zeitpunkt mit diesen Menschen gemacht zu haben. Aber für einen Schwulenfilm halte ich ihn nicht, die Sexualität der Figuren steht nicht im Vordergrund.«

Sondern?

»Es ist ein Film über eine tiefe, unverwüstliche Freundschaft, eben jene zwischen Alex, Steffi, Tobi und Kerstin. Die Liebes- oder Beziehungsgeschichten treiben das Ganze zwar wie ein Motor an, aber für mich bildete immer die Clique das Zentrum der Geschichte.«

Was glaubst du, wie der Film vom Publikum aufgenommen werden wird?

»Darüber mag ich mir noch nicht den Kopf zerbrechen, das erfahre ich noch früh genug.«

Was gefällt dir persönlich an Alex und der Löwe?

»Dass es ein so süßer, kurzweiliger Ensemblefilm geworden ist. Es war wie ein Champagnerfrühstück, mit Sascia, Beate Kurecki und Hans Hendrik Trost zu arbeiten.«

André Schneider

Wie würdest du dich in der Arbeit beschreiben?

»Ich bin diszipliniert, geduldig und gut vorbereitet.«

Wirst du auch mal ungeduldig?

»Ja, wenn Leute ihre Arbeit nicht vernünftig machen. Aber ich finde, dass das gerechtfertigt ist. Ich denke, wenn jemand einen Job ausüben will, sollte er ihn beherrschen oder nach Hause gehen und etwas anderes machen.«

Was mir auffiel: Du setzt gern immer wieder dieselben Schauspieler ein: Nikolaus Firmkranz, Sascia Haj, Barbara Kowa, Kerstin Linnartz, Udo Lutz. Warum?

»Ich mag Schauspieler, die ihre Arbeit ernst nehmen, ohne sich selbst dabei zu wichtig zu nehmen. In diesem Beruf kommt es selten vor, dass man so jemanden trifft. Oft stehen Egozentrik und der private Hang zum Drama der Arbeit im Weg. Ich halte viel von den Sekundärtugenden: Zuverlässigkeit, Pünktlichkeit, Höflichkeit, Souveränität, Loyalität. Wenn jemand neben seiner schauspielerischen Begabung all dies mitbringt, bin ich selig.«

Mit welchen Schauspielern würdest du gerne mal arbeiten?

»Esther Schweins und Nadeshda Brennicke verkörpern ziemlich genau den Typ Frau, den ich im Kino sehen will: schön, erotisch, klug, selbständig, humorvoll. Darüber hinaus sind es gute Schauspielerinnen, die man viel zu wenig sieht. Esther Schweins’ Stimme allein hat eine so starke Wirkung! Sie würde ich gerne mal vor die Kamera kriegen. Bei den Männern… Isaak Dentler find ich toll, Andreas Herder, Christian Ulmen oder Knut Berger. Ich bin sehr stolz, bei Tobi und der Knuddelmann Alexandra Starnitzky, Marcus Lachmann und Marc Bluhm mit an Bord zu haben. Marc Bluhm erinnert mich stark an mich, als ich jung war. Dieselbe Energie, derselbe Habitus. Nur ist er begabter als ich.«

Was sind deine Filmpläne fürs kommende Jahr?

»Da sind wir uns noch nicht ganz sicher. 2011/2012 werden wir vermutlich den dritten Teil der ›Knuddel‹-Trilogie drehen. Davor würde ich gern einen richtig guten Thriller machen, mal schauen. Für die kommenden Monate sind wir mit dem Knuddelmann vollauf beschäftigt.«