19. Dezember 2016

Photo © by Gaspard Noël

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Weihnachten 2016 wird ein Stressfest. Nicht nur, dass ich bis 16 Uhr arbeiten muss, ich werde sehr früh aufstehen müssen, damit ich vor der Arbeit noch den absurd überteuerten Leihwagen am Flughafen Schönefeld abholen kann. Wenn alles planmäßig läuft, werde ich zwischen 19 und 20 Uhr bei der Familie eintreffen und vermutlich von meiner Arbeitswoche und der Fahrt so erschöpft sein, dass die Festivität mich kaum erreichen wird. Für das Silvester-Wochenende sieht das Programm nicht viel anders aus; die Idee, dass unser Chef uns vor 18 Uhr gehen lassen wird, ist unrealistisch. Dass ich danach noch in Feierlaune sein werde, ist unwahrscheinlich. Am liebsten würde ich mich einfach nur verkriechen und bis zu meinem ersten Arbeitstag im neuen Jahr nur Ordnung schaffen, ausmisten, Blogpflege betreiben und ab und zu schwimmen gehen. — Im Januar werde ich dieses Tagebuch gründlich überarbeiten, ein paar veraltete Links löschen und eventuelle Tippfehler korrigieren. Die Filmtipps sind schon bis Mitte Mai kommenden Jahres vorgeschrieben. Das verschafft mir etwas Frei- oder Spielraum. Ich bin jetzt bei Nummer 475. Vorsätze habe ich eigentlich keine. Regelmäßiger zum Schwimmen kommen wäre gut. Mehr schreiben und wann immer es geht, ein wenig Geld beiseite legen für einen Urlaub. Das ist alles.

Gestern habe ich mich zum ersten Mal in meinem Leben schriftlich bei einem Restaurant über den miserablen Service beschwert. Ausgerechnet das Macondo! Seit acht, neun Jahren bin ich regelmäßig dort, zeitweise kam ich sogar wöchentlich. Ich finde nach wie vor, dass man dort hervorragend brunchen kann, und es war immer alles prima — bis gestern. Die Art und Weise, wie wir bedient wurden — oder besser: nicht bedient wurden —, war eine Schweinerei. Meine Beschwerde war berechtigt, und natürlich blieb mein Tonfall moderat und höflich — trotzdem fühlte ich mich hinterher kleinkariert und engstirnig. Furchtbar!
Der historische Weihnachtsmarkt auf dem RAW-Gelände ist wirklich ausnehmend charmant und absolut empfehlenswert. Es gibt viele Weihnachtsmärkte in Berlin, aber nur wenige sind schön, und die, die es sind — Schloss Charlottenburg, Rixdorf, Gendarmenmarkt, Altstadt Spandau —, sind haltlos überlaufen. Der auf dem RAW-Gelände ist eine schicke Alternative. Falls Ihr noch Lust habt: er ist noch bis zum 22. geöffnet. Heute Abend besuchen wir mal einen anderen Weihnachtsmarkt; mal gucken, wie das wird.

Ich glaube nicht, dass ich vor Weihnachten noch groß dazu kommen werde, hier etwas zu schreiben, deshalb sende ich heute schon meine besten Wünsche für ein gemütliches, kulinarisch exquisites und liebevolles Weihnachtsfest nach draußen. Wir lesen uns am 25. mit dem nächsten Filmtipp. Herzlichst,

André

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  1. Pingback: 28. Dezember 2016 | Vivàsvan Pictures / André Schneider

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