24. November 2016

Alexandre, Ian und Antony bei der Premiere.

Alexandre, Ian und Antony bei der Premiere.

Schön, wenn das Echo auf eine Arbeit positiv ausfällt. Der Begeisterungssturm ebbt nicht ab, es gibt Anfragen aus Italien und Griechenland, und ein Verleih in Übersee möchte Sur les traces de ma mère in den USA auf den Markt bringen. Wie Ihr wisst, wurde Sur les traces de ma mère am Sonntag in Paris uraufgeführt. Ian und Alexandre waren dort, um unseren Film vorzustellen. Thomas tourt gerade durch Südamerika, und ich war familienhalber in Hildesheim, aber via Internet und Telefon praktisch rund um die Uhr mit Paris verbunden. Antony stellte Sur les traces de ma mère vor und führte auch durch die Publikumsdiskussion. Das freute mich außerordentlich, denn er hätte ja weiß Gott Besseres zu tun gehabt. — Direkt nach der Vorführung rief mich Martin an; er war voll des Lobes und der Euphorie. Jean-Pierre Stora, Vanessa Payri, Matthew Allen und Hugues Demeusy sprachen uns ebenfalls ihre Glückwünsche aus. Alle sagen, es sei ein toller Film. Nun, ich habe ihn zwar (noch) nicht auf der großen Leinwand gesehen — um ehrlich zu sein, habe ich die fertige Fassung bis heute nicht zu Gesicht bekommen —, aber ich glaube nicht, dass ich mich jemals wirklich für Sur les traces de ma mère erwärmen werde. Zu quälerisch und frustrierend der Entstehungsprozess, zu mangelhaft die tontechnischen Aspekte und der Feinschnitt. Dass der anwesende Journalist diese Punkte in seiner Kritik monierte, kann ich ihm nicht verdenken; ich teile seinen Standpunkt. Als Co-Produzent trage ich auch die Mitverantwortung dafür. Dieser kann, möchte und werde ich mich auch nicht entziehen. Auch der arme Ian, der unverschuldet in dieses Projekt geschlittert war, schlägt sich tapfer. Derjenige jedoch, der die technischen Unzulänglichkeiten verursacht und uns den Schlamassel eingebrockt hat, bleibt jedoch wie gewohnt auf allen Kanälen unerreichbar.
Am 7. Dezember erscheint die DVD. Ich habe Angst vor dem, was mich erwartet, wenn ich mir den Film, an dem wir rund 18 Monate gearbeitet haben, zum ersten Mal ansehe, und schäme mich für die technischen Mängel — ich war festen Glaubens gewesen, dass wir diese ausgemerzt hatten, aber offenbar hatte unser Kollege die vorvorletzte Schnittfassung an unseren Verleih geschickt, und nicht den fertigen Film.
Im Augenblick ist gelassenes Abwarten wohl das Klügste. An gegenwärtige und künftige Projekte denken und das Vergangene abhaken. Ich wünsche Euch einen guten Start in den Donnerstag,

André

Advertisements

5 thoughts on “24. November 2016

  1. Pingback: 7. Dezember 2016 | Vivàsvan Pictures / André Schneider

  2. Pingback: 15. Februar 2017 | Vivàsvan Pictures / André Schneider

  3. Pingback: Filmtipp #492: Wenn die Nacht anbricht | Vivàsvan Pictures / André Schneider

  4. Pingback: Vivàsvan Pictures / André Schneider

  5. Pingback: August 31, 2017 | Vivàsvan Pictures / André Schneider

Leave a Reply

Fill in your details below or click an icon to log in:

WordPress.com Logo

You are commenting using your WordPress.com account. Log Out / Change )

Twitter picture

You are commenting using your Twitter account. Log Out / Change )

Facebook photo

You are commenting using your Facebook account. Log Out / Change )

Google+ photo

You are commenting using your Google+ account. Log Out / Change )

Connecting to %s