26. Mai 2016

Helena ist eingeschlafen.

Helena ist eingeschlafen.

»Deadpool« (Regie: Tim Miller) war so witzig, dass wir uns zeitweise regelrecht im Kinositz kugelten, während ich von der Dschungelbuch-Neuauflage abraten möchte. Visuell ansprechend, das ja, aber doch schrecklich gruselig, gewalttätig, protzig und mit einem viel zu hohen body count für Kinder. Ein überflüssiger Film. Gefallen hat mir allerdings Scarlett Johanssons Cover von »Trust in Me« im Abspann. Dass eine dergestalt ordinäre Damenimitatorin so sophisticated singen kann! Am 30. bin ich mit Ingo Biermann verabredet und lasse mich gerne überraschen, was wir uns im Kino anschauen werden.
In meinen eigenen vier Wänden sortiere ich wieder DVDs ein und aus. Ich habe mir »Nadie oyó gritar« (Regie: Eloy de la Iglesia) und »Night Without Sleep« (Regie: Roy Ward Baker) zu annehmbar moderaten Preisen bestellt und bin recht gespannt; immerhin sind dies zwei Filme, hinter denen ich schon seit Jahren her bin.

Dies ist, abgesehen von meinem morgigen Filmtipp, mein letzter Beitrag vor der alljährlichen Blog-Sommerpause. Da Sur les traces de ma mère nun unglaublicherweise fertig und in den Händen unseres Verleihs ist, habe ich augenblicklich auch nicht viel zu erzählen. Über Pläne, die noch vage im Raum stehen, mag ich nicht schreiben, und über Privates sollte ich öfter schweigen. Den Sommer über werde ich hoffentlich die Möglichkeit haben, etwas Energie zu tanken. Ian und ich überlegen, uns bei HelloFresh die Veggie Box zu bestellen. Die Rezepte auf deren Website turnen mich ziemlich an. Leider gibt es kein Probe-Abo, so dass ich noch zögere, weil ich mich nicht unbefristet binden möchte. — Am 5. Juni werden wir mit Freunden picknicken (wenn es das Wetter zulassen sollte), und ich möchte im Juli, August endlich mal wieder die Badeseen abklappern. Das neue Fahrrad, ein Geburtstagsgeschenk von Ian, bereitet mir große Freude.

Im November erscheint ein Buch, auf das ich schon gut und gerne 25 Jahre warte: Tippi Hedrens Memoiren. Der Pressetext des Verlags liest sich zartschmelzend-köstlich, und das Cover wird der Lady absolut gerecht:

tippi

Ansonsten bin ich gespannt, ob und welche Filmfestivals Sur les traces de ma mère noch mitnehmen kann; durch die Verzögerungen haben wir schon unter anderem Cannes und Nantes verpasst. Die Wut darüber ist einem leichten Achselzucken gewichen — was soll’s auch?
Schaut doch bitte während meiner Abwesenheit regelmäßig auf meinen Kalender, der wie üblich ständig aktualisiert wird. Morgen werdet Ihr noch einen herrlichen Filmtipp serviert bekommen, und dann freue ich mich auf ein Wiedersehen mit Euch im September.
Habt einen glorreichen Sommer, lasst es krachen,

André

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5 thoughts on “26. Mai 2016

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