31. Mai 2014

Nicht digital, sondern mit echtem Film fotografiert. Man merkt es an der Textur. Foto © by gioso

Nicht digital, sondern mit echtem Film fotografiert. Man merkt es an der Textur.
Foto © by gioso

Lese viel, während Wetter und Stimmung sich nicht so recht entscheiden wollen, ob nun regnerisch-kalt oder sommerlich-heiß. Ein Depressionsschübchen wallt kurz auf, ebbt wieder ab, ich werde angeflirtet und verkrieche mich ermattet. Mal wieder frische Pfirsiche gekauft, ein paar Zitronen zum Auspressen, viel Buttermilch. Teile mir momentan das Bett mit vier Frauen, schmökere abwechselnd in Ute Gliwas »Linksverkehr«, das mein Fernweh schürt und sehnsüchtig macht, Patti Smiths poetischem »Woolgathering«, Jutta Ditfurths »Durch unsichtbare Mauern«, das erstaunlich süchtig macht, und Sabine Bodes »Kriegsenkel«, das mir einer meiner Dinnergäste von neulich so warm empfohlen hatte. — Noch eine Woche, dann erscheint die erste »Séparée«-Ausgabe, und ich bin wirklich ziemlich gespannt. Wenn das Heft nur halb so interessant ist wie seine Herausgeberinnen, dann ist es schon ein echtes Erlebnis!
     Gestern traf ich mich mit Nicolás Rodrigo Miquea, der eines von Nerudas wohl schönsten und schmerzhaftesten Gedichten, »Ausencia«, für What Spring Does with the Cherry Trees vertont hat: einfach phantastisch! Kann es kaum erwarten, dass dieser Film fertig wird; es sind so viele begabte und leidenschaftliche Künstlerinnen und Künstler involviert, und ich spüre beim Anschauen und Anhören der Interpretationen ganz, ganz viel Herzblut und Liebe. Danke, Pablo Neruda! — Das einzige Problem, wie immer, ist natürlich das liebe Geld. Ich fürchte, ich werde mal wieder einen Spendenaufruf starten müssen, um das Projekt würdig abschließen zu können.

Am 24. hatte ich mein jährliches Rendezvous mit Giovanna. Da ist ein besonderes Band zwischen uns, obwohl wir uns tatsächlich erst vier kurze Male getroffen haben — 2010, 2011, 2013 und eben vorigen Samstag. Abgesehen davon, dass wir bei jeder Fotosession großen Spaß haben, haben wir uns viel zu erzählen. Ich weiß, das mit den Horoskopen ist irgendwie großer Mist, aber: eine Energie, wie es sie nur unter Fischen zu geben scheint, eine Mischung aus Nähe und Distanz. Diese Mischung prägte schon meine Begegnungen mit Barbara Kowa, Boris Steinberg, Nikolaus Firmkranz, Dominique Wolf, Jennifer Eberhardt, Thomas Laroppe… — Hier sind einige Ergebnisse unserer Arbeit:

Mit Chelito im Mauerpark.

Mit Chelito im Mauerpark.

Rote Lippen und Sternchen auf der Bank.

Rote Lippen und Sternchen auf der Bank.

Mein Lieblingsfoto aus der Serie.

Mein Lieblingsfoto aus der Serie.

Weitere Fotos, die Giovanna von mir gemacht hat, findet Ihr hier:

19. März 2013
31. Oktober 2011
1. August 2011
»Filme können Freunde sein«

Morgen werdet Ihr wieder einen Filmtipp serviert bekommen — sogar zwei! —; ich hoffe, Ihr bleibt mir gewogen. Ich wünsche Euch ein sonnig-wonniges Wochenende!

André

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7 thoughts on “31. Mai 2014

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