13. November 2007

Cette vie douloureuse. November.

Retire ta main, je ne t’aime pas,
Car tu l’as voulu, tu n’es qu’une amie.
Pour d’autres sont faits le creux de tes bras
Et ton cher baiser, ta tête endormie.

Ne me parle pas, lorsque c’est le soir,
Trop intimement, à voix basse même,
Ne me donne pas surtout ton mouchoir
Il renferme trop le parfum que j’aime.

Dis-moi tes amours, je ne t’aime pas,
Quelle heure te fut la plus enivrante.
Je ne t’aime pas
Et s’il t’aimait bien, ou s’il fut ingrate
En me le disant, ne sois pas charmant;
Je ne t’aime pas…

Je n’ai pas pleuré, je n’ai pas souffert,
Ce n’était qu’un rêve et qu’une folie.
Il me suffira que tes yeux soient clairs,
Sans regret du soir, ni mélancolie.

Il me suffira de voir ton bonheur,
Il me suffira de voir ton sourire.
Conte-moi comment-il a pris ton coeur
Et même dis-moi ce qu’on ne peut dire

Non, tais-toi plutôt! Je suis à genoux
Le feu s’est éteint, la porte est fermée…
Je ne t’aime pas.
Ne demande rien, je pleure C’est tout.
Je ne t’aime pas,
Je ne t’aime pas, ma bien-aimêe.
Retire ta main, je ne t’aime pas
Je ne t’aime pas…

Gut, der Text, wie er oben steht, ist für eine Frau gedacht. Die Lemper singt’s natürlich für einen Mann. Geschlecht hin oder her, ist ja alles egal. Die Aussage bleibt gleich: Ich liebe dich nicht! Eines der schönsten Stücke des grossen Kurt Weill, im französischen Exil geschrieben, zeitlos, wie große Kunst es nunmal ist.
»Je ne t’aime pas!« begleitet mich nun seit meinem 17. Lebensjahr. Auf meinen ersten beiden CDs hab ich’s selbst gesungen, leider nicht besonders gut. Hab noch überlegt, eine Übersetzung hinzuzufügen, aber ich denke, dass dieses Französisch so einfach ist, dass es nun wirklich jeder versteht.

13

Heute ist der 13. November, und im Augenblick ist eine Talfahrt angesagt. Eine Talfahrt in jeder Hinsicht. Es tut weh. Vermutlich daher mein Hang zur Melancholie? Selbstmitleid ist es gottlob (noch) nicht, also keine Sorge. Und dann noch dieser verkackte Film, den ich im Schweiße meines Angesichts in Spanien gemacht habe — eingefroren, weil die Finanzen nicht für Schnitt & Co. reichen. Jean Seberg wär heute 69 Jahre alt geworden. Leider ist auch sie eine fast Vergessene. Man sollte ihr gedenken, sie war eine der ganz, ganz Großen. Allein »Lilith« (Regie: Robert Rossen) beweist, was für eine gute Schauspielerin sie war.

Heut ist das Gréco-Konzert. Vorher muss ich noch jede Menge schreiben. Aus der Umarmung des Wassers befindet sich augenblicklich in seiner schwierigsten Phase, dem Endspurt.

Advertisements

Leave a Reply

Fill in your details below or click an icon to log in:

WordPress.com Logo

You are commenting using your WordPress.com account. Log Out / Change )

Twitter picture

You are commenting using your Twitter account. Log Out / Change )

Facebook photo

You are commenting using your Facebook account. Log Out / Change )

Google+ photo

You are commenting using your Google+ account. Log Out / Change )

Connecting to %s