22. März 2007

Haare, Crêpe, Garfield, Berlin

Man begegnet einem hier vorwiegend mit dem Garfield-Blick, einem unhöflichen Murmelraunen und harschen Blicken. Daran muss man sich erst einmal gewöhnen. Hier ist es 24 Stunden am Tag wie in Berlin um 6:45 Uhr in der S- oder U-Bahn. Oder wie in der Londoner U-Bahn zur rush hour. Umso mehr erfreute mich heute das (zahnlose) Lächeln meiner Lieblings-Crêpe-Verkäuferin, die mich inzwischen kennt und mir auch mal ein zweites Crêpe citron sucre für umsonst auf die Hand legt.

Ich war beim Friseur. Zwar sehe ich jetzt immer noch wuschelig und irgendwie Scheiße aus, aber dafür bin ich jetzt um 52 Euro ärmer. Der Schnitt hätte in Berlin keine zehn Euro gekostet. Aber man ist ja in Parigi. Olé!
Die Jeans-Lady aus der Agentur ass mit mir zu Mittag. Es war das erste angenehme Gespräch auf Französisch. — Ich fühle mich ermattet, missbraucht und verlebt. Am Samstag geht’s nach Berlin. Treffen mit Stefan. Kochen an meinem Herd. Und schreiben, viel schreiben. Vielleicht einen Liebesbrief an Kevin Vennemann ausformulieren für »Mara Kogoj«? Und Kino mit Ingo H.

Advertisements

Leave a Reply

Fill in your details below or click an icon to log in:

WordPress.com Logo

You are commenting using your WordPress.com account. Log Out / Change )

Twitter picture

You are commenting using your Twitter account. Log Out / Change )

Facebook photo

You are commenting using your Facebook account. Log Out / Change )

Google+ photo

You are commenting using your Google+ account. Log Out / Change )

Connecting to %s